Umbau Einfamilienhaus

Dieses sanierungsbedürftiges Einfamilienhaus am Fusse der Stockhornkette durften wir im 2021 sanieren. Viele Ideen und Möglichkeiten wurden in diesem schmucken Einfamilienhaus umgesetzt.

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Wenn Bestehendes durch Neues ergänzt wird, Holz Mauerwerk umhüllt,
entsteht im Wohnbereich und an der Fassade ein echter Hingucker.

Im Frühling 2022 wurde der Wohntraum fertiggestellt. Einziehen konnten die Beiden, Daniela Kuonen und Oliver Ammon noch im November 2021. 

Ihr Wunsch: Die Gebäude-Fassade sollten mit Holzlamellen ausgestattet werden. Inspiration dafür fanden die Beiden im Freibad Weyerli in Bern sowie bei einer unserer K+K-Bauten. Die Lamellen als optisches Gestaltungselement wurden auch im Innern des Hauses eingesetzt und sorgen nun dafür, dass Holz und Mauerwerk sich ideal ergänzen.

Das Besondere: Die Holzkonstruktion für diesen Umbau wurde in unserer Fertigungshalle vorproduziert und individuell an die Masse der bestehenden Mauern und Fensterluken angepasst. Diese Vorgehensweise gelang uns dank einer guten Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft. Vielen herzlichen Dank den Beiden für dieses gelungene Projekt.

Was sagt uns die Bauherrschaft zum Projekt?

Zusammen mit dem Architekturbüro SAJ in Bern entwickelten wir die Planung und Gestaltung bis zur Baueingabe. Uns war wichtig, aus dem für Oliver geschichtsträchtigen Haus unser eigenes zu machen. Als Baumeister träumte er schon immer davon, ein Haus nach seinen Vorstellungen zu bauen.

Die anschliessende Detailplanung sowie die Umsetzung unseres Vorhabens wollten wir gemeinsam mit einem Bauunternehmen in Angriff nehmen. Dafür suchten wir einen zuverlässigen Partner, der möglichst viele Leistungen aus einer Hand anbieten kann und fanden diesen schliesslich mit der Firma Künzi + Knutti AG. Die Chemie hat von der ersten Minute an gestimmt – wir erinnern uns gerne an das erste Treffen, bei welchem uns Aaron Zurbrügg in Adelboden begrüsst hat.

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Für die Planung und den Umbau haben wir uns bewusst Zeit genommen, was sich im Nachhinein mehr als gelohnt hat. Unser Haus stand ein Jahr leer, so dass wir auch Zeit hatten, die ersten Abbrucharbeiten selbst auszuführen.

Als wir im April 2021 mit dem groben Abbruch begannen, war die Detailplanung gemacht und wir konnten die Arbeiten gut vorbereitet starten. Das Ziel war es, am 30. November 2021, in unser umgebautes Haus einzuziehen. Natürlich hatten wir noch etwas Reserve eingeplant und dachten, wir könnten dann gemütlich einen Monat lang zügeln... ;-)



Ein partnerschaftliches Verhältnis sowie die Bereitschaft
der Unternehmen, auf der Baustelle aktiv
mitzudenken und
untereinander zusammenzuarbeiten
war uns sehr wichtig.



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Die Baupartner wählten wir aufgrund persönlicher Gespräche, zudem kamen Partnerfirmen, mit denen K+K oft zusammenarbeitet, zum Zuge. Mit den meisten hatten wir eine offene Abrechnung vereinbart, deshalb musste die Chemie stimmen.

Trotz Materialknappheit und Teuerung konnten wir den Umbau unseres Hauses ohne grosse Verzögerungen und Mehrkosten realisieren. Einzig auf die Lärchenfassade mussten wir etwas länger warten. Dies hatte aber keinen Einfluss auf den Endtermin, da wir in dieser Zeit in den Innenräumen weiterarbeiten konnten. Die Bauzeit nutzten wir bis zur letzten Minute aus: Die eingerechnete Reserve erwies sich als notwendig. In den letzten zwei Wochen vor dem Einzug war praktisch jede Stunde durchgetaktet. Alle halfen mit, so dass wir schliesslich wie geplant am 30. November 2021 unser Haus beziehen durften.

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Nun das Resultat zu sehen und darin zu leben, ist eine Genugtuung. Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass von den Fenstern, über die Küche bis zur Fassade und dem Dach alles in Adelboden hergestellt wurde. Die Handwerker haben Hervorragendes geleistet ­– dafür bedanken wir uns. 

Daniela Kuonen und Oliver Ammon



Das Umbau-Projekt

Das Einfamilienhaus vor dem Umbau. Geplant wurde eine neue Fassade in Lärchenholz sowie eine Dachlukarne auf der linken Seite des Gebäudes. 

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Ausbrucharbeiten und Stabilisation im Erdgeschoss. 

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Anfang Mai 2021 konnte der Kran stationiert werden um später mit den Arbeiten auf dem Dach zu starten. Zeitgleich wurde die Mauer unterhalb des Gebäudes erstellt.

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Im Innenbereich wurden die Maurerarbeiten durch die Bauherrschaft gemacht. 

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Abbruch Balkon und Dachabbruch.

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Im Juni 2021 wird die Fassade und das Dach aufgerichtet. Im Dach gibt es neu eine zusätzliche Lukarne um dem Raum mehr Licht zu geben. Der gesamte obere Teil wird mittels vor gefertigten Holzelementen aufgerichtet. 

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Aufrichten bei schönstem spätsommer Wetter.

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Das gesamte Gebäude wurde mit einer Holzfassade aus Lärchenholz verkleidet. 

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